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Unser Haus
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Mit Herz und Verstand:
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15 Pflegekräfte absolvieren Hospizkurs
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| Absolventen Hospizkurs 2011 |
Das geht unter die Haut: Es ist ein höchst sensibles Thema, mit dem sich 15 Pflegekräfte der Caritas Bremen jetzt beschäftigt
haben: Die Begleitung von Bewohnern, die im Sterben liegen. Die Caritas hat gemeinsam mit dem Hospiz Horn e.V. zum zweiten
Mal eine Schulung durchgeführt. Dabei hatten die Caritas-Mitarbeiter drei Ziele: 1. Dem Bewohner einen würdigen letzten Lebensabschnitt bereiten 2. Die Angehörigen begleiten und 3. Sich selbst für die oft schwierige Situation stärken
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In 80 Kursstunden haben die Teilnehmer unterschiedliche Themenbereiche kennen gelernt. Zum einen erfuhren sie viel darüber,
wie sie Kontakt zu den Sterbenden herstellen, wie sie sie wahr- und annehmen, bzw. mitfühlen. Sie besuchten unter anderem
eine Palliativstation, ein stationäres Hospiz und ein Bestattungsinstitut. Besonders wichtig war natürlich auch die Frage:
Wie Verhalte ich mich bei den verschiedenen Krankheitsbildern und mit welchen unterschiedlichen Professionen/Diensten kann
ich in dieser Phase verstärkt zusammenarbeiten? Wie sehen Palliativpflege sowie Palliativmedizin aus. Im Kurs ging es außerdem
sowohl um ethische Fragen als auch um rechtliche, z. B. zur Bedeutung von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.
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Die Caritas Bremen will den Bewohnern in ihren Pflegeeinrichtungen einen würdigen Abschied ermöglichen und dankt den Pflegekräften,
dass sie sich freiwillig engagiert haben, um ihren Teil dazu beizutragen.
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Phantasie kennt kein Alter
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Ausstellung im Haus St. Elisabeth
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| Reife Leistung: Bewohnerinnen malen |
Ganz versunken in ihre Arbeit und so vertieft, dass ich die Malerinnen kaum stören oder unterbrechen mag - das sind die Bewohnerinnen
des St. Elisabeth Hauses, die sich alle zwei Wochen mit der Kunsttherapeutin Annegret Hiske zum Malen treffen. Seit über einem
Jahr zeichnen und malen sie schon und nun sind ihre Bilder auch für Besucher im Haus zu bewundern. Total konzentriert und mit Hingabe sitzen sie an ihren Bildern. Dabei ist der künstlerischen Freiheit keine Grenze gesetzt
- egal ob mit Kreide, Bleistift oder Aquarellfarbe, egal ob Wurzelgemüse, abstrakte Kletterpflanze oder Phantasietier. Jeder
malt hier nach seinen ganz eigenen Ideen und Vorstellungen. Zwar liegen Vorlagen und Bilderbücher als Anregung auf dem Tisch,
aber was hinterher auf dem Papier zu sehen ist, entspringt meist mehr der Phantasie der Malerinnen. Eins wird beim Zuschauen schnell klar, hier wird mit Bedacht gewählt: Mit Ernst und Spaß zugleich werden die Farben ausgesucht,
vorgezeichnet und bei Bedarf nachgebessert und auch gegenseitig kommentiert. Von "Da fehlt noch was!" oder "Was soll denn
das bloß sein?" bis hin zu "Sie sind eine echte Künstlerin!" ist alles dabei. Auf ihre Bilder können die malenden Bewohnerinnen des St. Elisabeth Hauses zu Recht stolz sein und ich stimme der Künstlerin
Johanna Buchmann zu, die zum Schluss der Malstunde lachend sagt: "Bald können wir zur Kunstakademie gehen!".
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Autorin: Felicitas Kruke
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Die Bilder sind noch bis zum 17. April 2011 im Haus St. Elisabeth zu sehen, werktags von 8 bis 18 Uhr.
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Tortenschlacht und Wiener Schmäh:
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Kaffeehausatmosphäre im Haus St. Elisabeth
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| Wiener Cafe |
Ein außergewöhnlicher Nachmittag voller Tradition: Zum wiederholten Mal wurde im Haus St. Elisabeth ein Wiener Kaffeehaus eröffnet, das eine typische Wiener Tradition bildet.
Anders als in einem gewöhnlichen Café ist es im Wiener Kaffeehaus durchaus üblich, dass ein Gast, der nur einen Kaffee bestellt,
stundenlang an seinem Tisch sitzen bleibt und die vorhandene Zeitung studiert. Man geht ins Kaffeehaus, um zu ruhen, um wichtige
Dinge zu besprechen, um Korrespondenz zu erledigen, um Leuten, die man mag, nahe zu sein, und dabei trinkt man Kaffee. Zum Kaffee serviert der Kellner das obligatorische Glas mit frischem, kaltem Leitungswasser, das zum Kaffee oder danach getrunken
wird. Der ursprüngliche Sinn und Zweck des Wassers ist beinahe in Vergessenheit geraten: Früher, als der Genuss von Kaffe
Adligen vorbehalten war, wäre es unschicklich gewesen, den Löffel einfach abzulecken oder auf die Untertasse zurückzulegen.
Daher wurde ein Glas Leitungswasser mit serviert, in dem der Löffel abgelegt werden konnte.
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Zur Geschichte der Kaffeehäuser: Die Legende besagt, dass die Wiener während der Befreiung von der 2. Türkenbelagerung im Jahre 1683 einige Säcke mit seltsamen
Bohnen fanden, die sie zunächst für Kamelfutter hielten und verbrennen wollten. Ein Offizier des Königs Jan III. soll die
Säcke an sich genommen und das erste Kaffeehaus gegründet haben. Tatsächlich wurde eines der ersten Kaffeehäuser im Jahre
1685 von einem Griechen eröffnet ... Das neue Getränk Kaffee fand bei den Wienern großen Anklang, sodass die Zahl der Kaffeehäuser rapide anstieg. Um 1900 gab
es in Wien 600 Kaffeehäuser. Die Gäste waren ausschließlich Männer. Damen war der Zutritt allenfalls in männlicher Begleitung
erlaubt. Ab 1950 begann das Kaffeehaussterben, als einige berühmte Wiener Kaffehäuser schließen mussten, verursacht durch
veränderte Freizeitgewohnheiten (z.B. die wachsende Beliebtheit des Fernsehens). Trotzdem gibt es auch heute noch etliche
Wiener Kaffehäuser, die sich ihren ursprünglichen Charme bewahrt haben. So auch das
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Kaffeehaus im Haus St. Elisabeth am Mittwoch, den 2. März 2011: Kaminraum und Salon des Hauses waren von dem Vorbereitungsteam unter Anna Brix umgestaltet worden zu einem echten Kaffeehaus,
d.h. aufgelockerte Anordnung der Tische, ansprechender Tischschmuck und eine Getränkekarte, in der das Angebot an verschiedenen
Kaffe- und Teesorten aufgelistet war. Etliche Tageszeitungen hingen aus. Adrett gekleidete Kellnerinnen (im Wiener Kaffeehaus
heißt der Kellner Herr Ober) nahmen die Bestellungen auf und servierten die Köstlichkeiten. Und die waren im 2. Speiseraum
in einem aufwendigen Kuchenbuffet in Augenschein zu nehmen. Die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen konnten aus
einem ansehnlichen Angebot wählen: Es gab Sachertorte, Linzer Torte, verschiedene Sahnetorten, Windbeutel und vieles mehr. Für eine musikalische Untermalung sorgte die Geigerin Lina Dobrynina, die mit ansprechenden Stücken das Flair des Wiener Kaffeehauses
unterstrich. Ohne Übertreibung kann festgestellt werden: Alle Besucher der Wiener Kaffeehauses kamen auf ihre Kosten. Sie erfreuten sich
an der außergewöhnlichen Aufmachung, an der flotten Bedienung und sie genossen Kaffee und Kuchen. Bei lebhaften Gesprächen
verging der unterhaltsame Nachmittag wie im Flug. Er brachte den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Angehörigen willkommene
Unterhaltung und Abwechslung.
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Autorin: Marion Parnitzke-Teenek
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Ode an Käthe Hampe
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Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag
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Am 06. Oktober 1910 ist es geschehn Käthe Lewitz hat das Licht der Welt gesehn. In Bremen-Oslebshausen, in der Meyenburger Straße, hat sie Ihre Kindheit verbracht und wurde von den Eltern mit viel Liebe bedacht.
Auch ein Theo Hampe aus Thedinghausen trat in Ihr Leben und er sollte allem eine Wende geben. Mit der Verlobung fing es erst einmal an, eine Wohnung zu finden, stand allem voran. In Bremen-Walle, in die Helgolander Straße 16, zog man als Ehepaar 1938 ein, wo auch kamen 2 Kinder, 2 Mädchen, ei wie fein.
In Windeseile vergingen die Jahr, 1958 war es dann klar, Käthe und Theo Hampe wurden eigener Herr im neuen Haus, und man hielt es in Bremen, in der Wangerooger Straße, 32 Jahre aus. Die folgenden Jahre verbrachte Käthe Hampe in der Ritter-Raschen-Straße, und seit 2 Jahren lautet ihre Anschrift nun Reinthaler Straße.
Das Handwerk Schneidern, gelernt von der Pieke auf, brachte es mit sich, genäht wurde während des gesamten Lebenslauf. Sie packte vieles an mit ganzer Kraft und hat entsprechend viel geschafft!
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Gestickt wurde früh morgens schon ganz fleißig, auch gehäkelt, sie zählte des öfteren Stern Nr. 32. Wer noch reines Leinen hatte im Schrank, der brachte es ihr, und es wurde zu Tischdecken mit Häkelarbeiten verwandt.
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In der Waller Gemeinde in Bremen, beim Weihnachtsbasar, konnten auch die gestickten Tischdecken aus Batist erworben werden, jedes Jahr. Geliebt wurden Nadel und Faden, aber gewiss keine Kohlrouladen! Kochen war der größte Graus, heute kann man Essen gehen im eigenen Haus!
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Gern ging die Oma aus, und ging es nur zu Scheidts ins Haus. Auch Karten wurden gespielt gegen die Langeweile Man glaubt es kaum, aber unsere Oma war mit 90 noch immer in Eile.
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Nach einem langen Arbeitsleben, mit viel Tun und Streben, stehn jetzt an die ruhigen Sachen, es gibt nicht mehr das große Saubermachen.
Jetzt sind die wohlverdienten Mußestunden dran, hilfreiche Pflegerinnen bzw. Pfleger stehn Dir zur Hand. Lass Dich weiterhin verwöhnen im Haus St. Elisabeth, da kannst Du Dich wohlfühlen, denn alle sind nett!
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Bist mit 100 Jahren noch geistig rege und ganz Du selbst geblieben, wir sind zum Feiern gekommen, dem Hundertsten, alle die Dich lieben!
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Prost wünscht die Geburtstagsrunde
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Dieses Gedicht haben die Töchter von Frau Hampe geschrieben: Frau Scheidt und Frau Wollweber.
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